Was kostet Google Ads für Handwerker?
Klickpreise, Budgets und ein ehrliches Rechenbeispiel: Damit weißt du vorher, was auf dich zukommt, und nicht erst hinterher.
Klickpreise, Budgets und ein ehrliches Rechenbeispiel: Damit weißt du vorher, was auf dich zukommt, und nicht erst hinterher.
„Was kostet mich das?“ ist die erste Frage, die uns Handwerksbetriebe zu Google Ads stellen. Und sie verdient eine ehrliche Antwort statt einer Werbefloskel. Die kurze Version: Du bezahlst pro Klick, die Preise entstehen in einer Auktion, und ob sich das Ganze rechnet, hängt weniger vom Klickpreis ab als davon, was nach dem Klick passiert. In diesem Artikel gehen wir das Schritt für Schritt durch.
Google Ads funktioniert nach dem Prinzip „Cost per Click“ (CPC): Deine Anzeige erscheint, wenn jemand einen passenden Suchbegriff eingibt, zum Beispiel „Dachdecker in der Nähe“ oder „Wärmepumpe einbauen Kosten“. Bezahlt wird erst, wenn jemand tatsächlich auf deine Anzeige klickt. Die reine Einblendung kostet nichts.
Wie viel ein Klick kostet, wird pro Suchanfrage in einer Auktion entschieden. Vereinfacht gesagt: Je mehr Betriebe um denselben Suchbegriff konkurrieren und je wertvoller der dahinterliegende Auftrag ist, desto teurer der Klick. Deshalb kostet ein Klick auf „Heizung entlüften Anleitung“ fast nichts, ein Klick auf „Badsanierung Komplettpreis“ dagegen deutlich mehr.
Pauschale Zahlen wären unseriös, denn die Klickpreise unterscheiden sich stark nach Gewerk, Region und Suchbegriff. Als grobe Orientierung aus der Praxis: Im Handwerk bewegen sich Klickpreise meist im Bereich von ein bis zehn Euro. Umkämpfte, margenstarke Themen wie Wärmepumpen, Badsanierungen oder Wintergärten in Ballungsräumen können auch darüber liegen. Nischen-Suchbegriffe in ländlichen Regionen liegen oft darunter.
Drei Faktoren bestimmen deinen Klickpreis am stärksten:
Der Klickpreis allein sagt noch nichts. Entscheidend ist, was eine Anfrage kostet und was ein Auftrag dir bringt. Ein vereinfachtes Beispiel, damit die Logik klar wird:
Beispielrechnung 500 € Werbebudget ÷ 4 € pro Klick = 125 Besucher auf deiner Website. Wenn davon 8 % anrufen oder das Formular ausfüllen (eine realistische Quote für eine gute Handwerker-Website), sind das 10 Anfragen, also 50 € pro Anfrage. Machst du aus jeder dritten Anfrage einen Auftrag, kostet dich ein neuer Auftrag 150 €. Bei einem Auftragswert von mehreren tausend Euro geht diese Rechnung sehr deutlich auf.
Die Zahlen im Beispiel sind bewusst als Illustration gewählt. Deine tatsächlichen Werte hängen von Gewerk, Region und Website ab. Aber die Logik gilt immer: Nicht der Klickpreis entscheidet, sondern die Quote danach. Genau deshalb gehören Anzeigen und Website zusammen. Was eine Website können muss, damit aus Besuchern Anfragen werden, haben wir im Ratgeber „Website für Handwerker“ aufgeschrieben.
Auch hier gilt: Es hängt von deinem Ziel ab. Aus unserer Erfahrung mit Handwerksbetrieben lässt sich aber eine Faustregel ableiten:
Ein Budget-Fehler, den wir oft sehen: nach zwei Wochen abbrechen. Google Ads braucht einige Wochen Daten, um zuverlässig die richtigen Klicks einzukaufen. Plane realistisch mit zwei bis drei Monaten Anlauf, bevor du die Ergebnisse bewertest.
Wenn du eine Agentur beauftragst, setzen sich deine Gesamtkosten aus zwei Teilen zusammen, und die solltest du immer getrennt ausgewiesen bekommen:
Bei Werkavilo startet die Betreuung ab 690 € im Monat (Gründerangebot); alle Pakete und Leistungen findest du transparent auf der Preisseite. Du kannst die Betreuung außerdem 30 Tage kostenlos testen. In dieser Zeit zahlst du nur dein Werbebudget direkt an Google.
Wir prüfen kostenlos, wie sichtbar dein Betrieb bei Google ist, welche Suchbegriffe sich in deinem Einzugsgebiet lohnen und wie viele Anfragen realistisch sind.
Kostenlose Sichtbarkeits-Analyse →Ja, Klicks im Handwerk kosten echtes Geld. Aber Google Ads ist einer der wenigen Kanäle, bei dem du genau dann sichtbar bist, wenn jemand aktiv einen Betrieb wie deinen sucht, und bei dem du jeden Euro nachverfolgen kannst. In unserer Arbeit für Handwerksbetriebe hat im Schnitt jeder investierte Euro 4,80 € Umsatz zurückgebracht. Entscheidend ist, dass Suchbegriffe, Anzeigen und Website als ein System funktionieren. Dann ist Google Ads keine Ausgabe, sondern eine Investition mit messbarem Rückfluss.
Erenay hilft Handwerksbetrieben, mit Google Ads, starken Websites und Social Ads planbar an neue Aufträge zu kommen. Mit Werkavilo hat er bereits über 5.000 Anfragen für Handwerksbetriebe generiert. Mehr über Werkavilo →
Wie Google Ads konkret in deinem Handwerk funktioniert, mit typischen Aufträgen, Suchbegriffen und Saison-Tipps: